Rizzi, Wanda, Calimero, Emma, Kasimir und Oskar

Rizzi und Wanda

Rizzi und Wanda sind Wurfgeschwister. Nach dem Debakel mit den ersten Katzen wollte ich soweit wie möglich sicher sein, diesmal gesunde Kitten zu holen.

Wohl genährt (Rizzi hatte ein richtiges Milchbäuchlein), wenigstens einmal geimpft und munter holten wir sie schließlich zu uns nach Hause.

 

Rizzi

 

Rizzi ist mein Katerchen, ein typischer roter Kater,

 

anhänglich und verschmust.

Er genießt es, draußen zu sein, auf Bäume zu klettern, im Wald und bei den Nachbarn nach dem Rechten zu sehen und die ein oder andere Maus zu fangen.

Zum Glück kommt er zuverlässig wieder heim und braucht dann eine ordentliche Mahlzeit und ausgiebige Schmuseeinheiten auf meinem Schoß.

 

Als Calimero und Emma einzogen, übernahm  "Papa" Rizzi die "Vaterstelle" und machte den beiden die Eingewöhnung leicht.

 

Außer mit Oskar kommt er mit jedem gut klar; naja mit seiner Schwester geht gelegentlich die Post ab. Aber danach liegen sie wieder beieinander auf der Decke.

 

 

Wanda

 

Wanda könnte eigentlich Hilti heißen, denn sie bohrt einem mit solcher Wucht den Kopf in Bauch, Brust oder Schulter, dass es einer Bohrmaschine gleichkommt. Dabei tretelt sie, dass es klug ist, rechtzeitig eine Decke o.ä. schützend über den Körper zu legen.

 

Meine Graue ist eine typische Katze, die deutlich zeigt, was sie will oder nicht. Möchte sie jetzt schmusen, kann sie wie ein Gummiball immer wieder auf die Couch hüpfen, egal wie oft man sie runterschiebt. Will sie es nicht, zeigt sie durchaus ihre Krallen.

 

Weibliche Artgenossen sind nicht ihr Ding. Emma wird geduldet, manchmal angezickt und nur selten liegen die Mädels beieinander.

So sind sie halt.

 

Raus geht Wanda nur kurz, v.a. bei ungemütlichem Wetter zieht sie ein warmes kuscheliges Plätzchen vor.


Calimero

 

Calimero ist der coolste von allen - außer, wenn Besuch kommt. Dann verzieht er sich in ein verstecktes Eckchen und kommt erst wieder raus, wenn die Luft rein ist.

 

Mit Hunden aufgewachsen, versteht er die Hundesprache wie kein anderer. Kein Wunder also, dass er und Mirco die besten Freunde sind.

 

 

Neben Rizzi natürlich. Die beiden Kater haben eine sehr enge Bindung, gehen oft zusammen auf Streifzug und liegen gerne auf einer Decke.

 

Außerdem liebt mein schöner Coonie-Kater Körbe und Schachteln aller Art. Er ist ein großer Kater, aber es gibt kein Körbchen, in das er sich nicht reinzwängt. Nach dem Motto: Platz ist in der kleinsten Hütte.

 

Er braucht seinen Freigang, streift mit Vorliebe durch die angrenzenden Wälder, jagt Mäuse und - wenn möglich Vögel und ist auch regelmäßig bei den Nachbarn zu sehen.

 

Außer einmal, als er drei Tage wegblieb, kommt auch Calimero zuverlässig heim und legt sich dann sehr gerne ins Häuschen von Nala oder auf Mircos Decke. Eben ein Hundefreund.

Die Hunde akzeptieren das übrigens ohne Probleme, legen sich mit Abstand - und Anstand - einfach dazu.

Emma

 

Emma ist ein typisches rotes Mädchen, eben eine "Emma".

 

Sie hat ihren eigenen Kopf. Schon als kleines Kitten war sie der Wirbelwind, der sich nur sehr schwer bändigen ließ.

Sie entscheidet, ob sie menschliche Nähe duldet oder nicht. Legt sie sich auf deinen Bauch, heißt das noch lange nicht, dass du sie auch streicheln darfst. Wenn nicht, hat Madam sehr rasch die Pfote (oft mit Krallen!) im Anschlag. 

 

Möchte sie raus oder rein oder Futter macht Emma dies lautstark deutlich.

 

Sie geht gerne in den Garten, aber nur wenn es warm und trocken ist. Meist reicht ihr das heimatliche Grundstück, wo sie mit Vorliebe Eidechsen und Ringelnattern fängt.

 

Im Sommer kommt es gelegentlich vor, dass der Wirbelwind am Abend nicht heimkommt. Aber da sie nur auf dem Grundstück ist, machen wir uns keine Sorgen. Nur kann die Nacht dann etwas kürzer werden, wenn sie um 4 Uhr morgens lautstark um Einlass "bittet".

 

Calimero ist ihr Partner. Die beiden lieben sich innig und liegen oft aneinander gekuschelt oder ineinander verschlungen und putzen sich gegenseitig.

Kasimir und Oskar

 

   Kasimir

 

Unser Kasimir ist der Tapferste und der lebende Beweis, dass Katzen wirklich mehrere Leben haben.

 

 

Als wir ihn das erste mal im Tierheim sahen, war er gerade frisch operiert: Sein linkes Vorderbein musste amputiert werden.

Vermutlich (niemand weiß genau was passiert war) war der ehemalige Straßenkater angefahren worden.

Gut zwei Wochen später holten wir ihn zu uns.

Er lebte sich recht gut ein.

Nach gut zwei Jahren dann der Horror: Kasimir hatte einen Mähunfall und sein rechtes Hinterbein musste in Kniehöhe amputiert werden.

Jetzt hat mein Kleiner nur noch 2 1/2 Beine.

 

Das ist eine längere Geschichte. Mehr dazu erfahrt ihr in meinem Blog.

 

Oskar

 

Unseren zweiten ehemaligen Straßenkater Oskar haben wir erst seit gut zwei Monaten.

 

Bei dem als gesund vermitteltem Kater stellte sich nach einer Untersuchung bei unserem "Haus-Tierarzt" heraus, dass er eine Niereninsuffizienz hat, altersbedingte Herzbeschwerden und - Giardien.

 

Nach dem ersten Schreck wurde aber doch alles gut.

Wir trennten ihn von den anderen Katzen,

was für allen Beteiligten positiv ist, da das Miteinander nicht so recht klappte. 

Oskar lebt nun in meinem Arbeitszimmer

und fühlt sich dort pudelwohl als mein (Sch-) Musekater.

 

Seine Giardien sind weg und niemand wurde angesteckt. 

Er bekommt Diätfutter, das er gut frisst und es scheint ihm gut zu gehen.